Mit der Tram zum Herkules: Luxusprojekt oder sinnvolle Ergänzung des KVG-Netzes?
Der Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules ist das bekannteste Wahrzeichen Kassels und UNESCO-Welterbe. Gleichzeitig ist er bis heute erstaunlich schlecht erreichbar. Wer nicht gut zu Fuß ist, auf das Auto verzichten möchte oder auf Barrierefreiheit angewiesen ist, stößt schnell an Grenzen. Genau hier setzt die Idee der Neuen Herkulesbahn an.
Der Förderverein Neue Herkulesbahn e. V. lädt deshalb zu einer öffentlichen Informations- und Podiumsdiskussion ein. Unter dem Titel „Mit der Tram zum Herkules: Luxusprojekt oder sinnvolle Ergänzung des KVG-Netzes?“ sollen die Positionen der Parteien zur Kasseler Kommunalwahl offen diskutiert werden.
Im Mittelpunkt steht eine einfache, aber zentrale Frage: Wie stehen die politischen Bewerberinnen und Bewerber nach Vorliegen einer positiven Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 vom Druseltal bis zum Herkules?
Dabei geht es nicht nur um Tourismus. Rund 300.000 Menschen aus Kassel und der Region nutzen den Bergpark als Naherholungsgebiet. Eine umweltfreundliche, barrierefreie und leistungsfähige Anbindung würde sowohl Einheimischen als auch Gästen zugutekommen. Gleichzeitig könnte der massive Autoverkehr, insbesondere an Wasserspieltagen, deutlich reduziert werden.
Die Veranstaltung bietet nach kurzen Statements der Kandidatinnen und Kandidaten ausdrücklich Raum für Nachfragen und Diskussion aus dem Publikum. Der Förderverein versteht die Herkulesbahn nicht als Prestigeprojekt, sondern als Beitrag zur Verkehrswende, zum Klimaschutz und zu einer zeitgemäßen Erschließung des Welterbes.
Die Podiumsdiskussion findet statt am Mittwoch, den 11. Februar 2026, um 18:00 Uhr im Gemeindepavillon der Christuskirche in Kassel, Landgraf-Karl-Straße / Kirchstraße. Die Anreise ist bequem mit der Tramlinie 4 sowie den Buslinien 11 und 52 möglich.
Der Förderverein lädt alle Interessierten ausdrücklich ein, sich zu informieren, Fragen zu stellen und sich eine eigene fundierte Meinung zu bilden. Gerade im Vorfeld der Kommunalwahl ist Transparenz und öffentliche Debatte wichtiger denn je.
