Stadtverordnetenversammlung

 

Unsere Liste für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung in Kassel

 

1. Violetta Bock ist seit 2016 linke Stadtverordnete für Kassel. Sie arbeitete lange im Büro der linken Kommunalfraktion, daneben als Redakteurin, Teamerin für Gewerkschaften und zuletzt als Geschäftsführerin beim Mieterbund Nordhessen. Darüber hinaus war und ist sie bei vielen lokalen Initiativen engagiert: für den Ausbau von Bus und Bahn, gegen Abschiebungen und für gute Wohnbedingungen. Besonders verankert ist sie im Stadtteil Rothenditmold und im Verein „Rothe Ecke“. 2023 war Violetta Bürgermeister-Kandidatin der Herzen und seit einem Jahr ist sie Bundestagsabgeordnete.

„In und mit der Linksfraktion Kassel will ich weiter Themen von der Straße ins Rathaus bringen. Ich will mit Mieterinitiativen für mehr öffentlichen und gemeinwohlorientierten Wohnraum sorgen. Angesichts von Klimakatastrophe, Kriegen und dem Erstarken der Rechten möchte ich, dass Kassel noch mehr ein Hafen der Solidarität wird, wo sich Menschen gegenseitig unterstützen. Und mehr Spielplätze wären toll!“

 

2. Stephanie Schury kommt aus Nordhessen und ist seit 2016 Stadtverordnete. Während und nach dem Studium hat sie über zehn Jahre für Die Linke im Kasseler Parteibüro gearbeitet. Seit 2023 ist Stephi als Organisationssekretärin beim DGB Nordhessen mit dem Arbeitsschwerpunkt Frauen und Gleichstellung aktiv. Ihr Hund Frizzi begleitet sie, wann immer möglich.

„Kultur und Jugend – das sind seit Jahren meine Herzensthemen in der Kommunalpolitik. Ich kann es nicht akzeptieren, dass Räume für Jugend- und Subkultur in Kassel immer wieder bedroht sind. Ich setze mich dafür ein, dass kreative und jugendliche Räume nicht verdrängt werden, sondern endlich Perspektiven und Sicherheit bekommen! Kultur, Kunst und Sport bedeuten Teilhabe und Gemeinschaft. Jede*r sollte mitmachen und mitgestalten können, egal aus welchem Stadtteil und unabhängig vom Geldbeutel!“

 

 

 

 

 

 

 

3. Sabine Leidig (64) war lange Gewerkschafterin in Baden-Württemberg, hat ab 2001 als Attac-Geschäftsführerin von Frankfurt aus bundesweit gewirkt und war von 2009 bis 2021 Bundestagsabgeordnete. Seit 2021 ist sie Stadtverordnete in Kassel und außerdem im Vorstand des Instituts Solidarische Moderne und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Seit sie Oma ist tanzt sie Tango und übt sich in revolutionärer Freundlichkeit.

„Ich möchte Alternativen zur imperialen kapitalistischen Lebensweise entwickeln – in der Theorie, aber auch in der politischen Praxis vor Ort. Es ist kein Naturgesetz, dass Konkurrenz und Profit den Alltag bestimmen. Wir können das Wirtschaften in Kassel und Umgebung sozial und ökologisch gerechter gestalten. Ich setze mich dafür ein, dass die Stadt alle Möglichkeiten dafür nutzt, gestützt auf die fast 10.000 Beschäftigten in kommunalen Betrieben und Beteiligungsgesellschaften. Es geht letztlich darum, dass alle genug haben – nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel.“

 

 

 

 

4. Atilla Sarikaya (52) ist im Vogelsberg aufgewachsen und 1998 für Studium und Erwerbsarbeit nach Kassel gezogen. Als angestellter Leihkellner hat er viele Arbeitsorte in unserer Region und kennt sich gut aus in der Arbeitswelt der Gastronomie. Er ist im Kreisvorstand der Linken Kassel aktiv, liest gerne und mag kluge Zitate.

„Gleichheit und soziale Gerechtigkeit liegen mir am Herzen. Demokratische Mitbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand dürfen nicht von der sozialen Herkunft abhängen. Ich kandidiere für Die Linke, weil eine solidarische Stadtgesellschaft mehr Lebensqualität bedeutet, weil unsere internationale Stadtgesellschaft schön ist, weil uns allen gute Wohnbedingungen, Mobilität, Krankenversorgung und Bildung zustehen!“

 

 

 

 

 

 

 

5. Marwa Farighi (32) ist in Kassel geboren und aufgewachsen, hat ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Kinder- und Jugendpsychiatrie absolviert und dann soziale Arbeit studiert. Sie hat mit geflüchteten Minderjährigen oder Drogenkonsument*innen gearbeitet und ist aktuell in der Wohnungsnotfall- und Obdachlosenhilfe tätig. Um den Kopf frei zu bekommen, treibt sie gerne Sport.

„Ich kandidiere, weil ich Menschen mit Migrationsgeschichte motivieren möchte, sich politisch einzubringen. Wir sind fast die Hälfte der Bevölkerung in Kassel und das sollte auch im Stadtparlament sichtbar sein! Bisher bin ich parteilos, aber wenn ich einer Partei beitreten würde, dann natürlich der Linken. Gemeinsam tragen wir dazu bei, dass es mehr Orte der Gemeinschaft gibt und dass Menschen am Rand nicht ausgegrenzt werden.“

 

 

 

 

 

 

6. Arvid Jasper (31) ist studierter Energieökonom. Viele kennen ihn als Klimaaktivisten, andere als Balkonkraftwerks-Installateur und Gründer des Solar-Kollektivs SoLocal Energy. Er lebt in einem Wohnprojekt, liebt Spiele und klettert gerne.

„Kassel braucht Mut zum Gestalten, kein bürokratisches Verwalten! Daher kandidiere ich jetzt als parteiloser Bewegungs-Mensch auf der Liste der Linken. Kassel wird nur dann gerechter, wenn wir gemeinsam anpacken – ob im Handwerk, in der Zivilgesellschaft oder bei Stadtteilversammlungen. Wir müssen raus aus der Kostenfalle Erdgas. Eine warme Wohnung ist ein Menschenrecht, das nicht vom Geldbeutel abhängen darf!“

 

 

 

 

 

 

 

7. Jule Heike Michel (57) hat an verschiedenen Orten gelebt und ist seit 2020 überzeugter Kassel-Fan. Sie hat in den USA und Deutschland langjährige Berufserfahrung als Hebamme wie auch als Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin gesammelt. Momentan ist sie pflegende Angehörige und lebt in einer Mehrgenerationen-WG in Bettenhausen.

. „Ich bin seit meiner Jugend kapitalismuskritische Aktivistin mit Fokus auf Queerfeminismus, Frieden und Klimagerechtigkeit. Mit meiner Kandidatur will ich demokratische Strukturen stärken und dafür kämpfen, dass Kassel sich zu einer sorgenden Stadt weiterentwickelt. Das bedeutet gute Gesundheitsfürsorge, bezahlbares Leben, ausreichende Betreuung für Kinder und Senior*innen. Genauso wie Sicherheit und umfassende Teilhabe für Frauen und Queers, Menschen mit Migrationserfahrung oder mit Behinderungen.“

 

 

 

 

8. Ali Timtik (60) kam als politischer Flüchtling aus Dersim/Tunceli (Türkei) und lebt seit 40 Jahren in der Nordstadt. Aufgrund seines Engagements vor Ort ist er bekannt „wie ein bunter Hund“. In seiner beliebten Kneipe „bei Ali“ sind alle willkommen, außer Nazis und Rassisten (und Bayern-Fans). Seit 2015 ist er Mitglied im Ortsbeirat und seit 2021 sogar Ortsvorsteher. Ali ist bestens vernetzt und redet beim Bier am liebsten über Politik.

„Ich kandidiere für Die Linke, weil es die einzige antifaschistische, antirassistische und antisexistische Bündnispartei ist. Diese Werte lebe ich seit vielen Jahren in meinem Alltag. In der Nordstadt engagiere ich mich mit Kindern und Jugendlichen für soziale Teilhabe, auch bei den Streetbolzern. Für Kassel will ich eine bessere Infrastruktur für alle, zum Beispiel öffentliche Toiletten  – und das nicht nur im Nordstadtpark!“

 

 

 

 

 

 

9. Ingrid Häußer-Domes (67) stammt aus einer Arbeiterfamilie und wurde durch die evang. Jugendarbeit und Engagement im AstA politisiert. Sie hat Sozialwissenschaften und Psychologie studiert, lebt schon lange in Kassel und gehört seit 2001 zum Dunstkreis der Linken. Ingrid hat länger im Kasseler Gesundheitsamt gearbeitet und ist seit 25 Jahren niedergelassene Psychotherapeutin für Kinder- und Jugendliche. Zusammen mit Kai Boeddinghaus vertritt sie die Linksfraktion als ehrenamtliche Stadträtin im Magistrat. Als kritische Opposition begleiten sie ein großes Spektrum kommunaler Themen. Ingrid kocht die beste Kirschmarmelade und liebt noch immer sehr ihren Beruf.

„Ich setze mich dafür ein, dass alle Kinder in Kassel die gleichen Chancen für ein gutes Leben haben. Gesundheit und gute Bildung dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen! Als Kindertherapeutin will ich insbesondere für Chancengleichheit und eine solidarische Gesundheitspolitik meinen Beitrag leisten.“

 

 

 

 

 

 

10. Lutz Getzschmann (54) ist Lehrer an der Gesamtschule Hegelsberg in der Nordstadt. Nach seinem Austritt aus unserer Partei hat er sich der DKP angeschlossen. Trotzdem ist er weiterhin in der Linksfraktion aktiv und engagiert sich vor allem im Bereich Bildung

. „Als GEW-Gewerkschafter setze ich mich für Bildungsgerechtigkeit, eine Schule für alle und gute Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte ein. In Kassel will ich mich weiter für die Sanierung und den Ausbau von Gesamt- und Berufsschulen, für Schulsozialarbeit und gegen Kürzungen im sozialen Bereich einsetzen. Außerdem will ich den Widerstand gegen Aufrüstung und den Rüstungsstandort Kassel stärken!“

 

 

 

 

 

11. Katharina Jung (32) wohnt in einem Hausprojekt in Harleshausen und ist eines unserer vielen neuen Mitglieder. Politisch interessiert und vielseitig aktiv ist sie schon lange. Kathi hat Politik, Soziologie und Development Studies studiert, setzt sich für globale Klimagerechtigkeit ein und war bei der Besetzung im Dannenröder Wald dabei. Nachdem sie länger für eine Grüne Bundestagsabgeordnete gearbeitet hat, ist sie mittlerweile für Die Linke tätig. In ihrer Freizeit ist sie viel unterwegs und macht Sport.

Die Linke ist für mich die einzige soziale Partei, die ein gutes Leben für alle nicht an den Markt und Eliten verkauft. Meine Begeisterung für Sport und Bewegung teile ich gerne mit anderen, darum biete ich in Pop-up-Formaten Wirbelsäulengymnastik oder politische Tanzworkshops an. Ich setze mich dafür ein, dass die Stadt kostenlose Bewegungsangebote in den Stadtteilen ausbaut und lokale Initiativen unterstützt, die Gesundheit und Gemeinschaft fördern.

 

 

 

 

 

12. Frank Wößner (50) wohnt seit Ewigkeiten im Stadtteil Rothenditmold und ist dort auch im Ortsbeirat aktiv. Der Erziehungswissenschaftler arbeitet derzeit als Lehrkraft an einer Fachschule für Sozialpädagogik. Auch in der Behindertenhilfe hat er Erfahrung. Frank ist Radfahrer, Marathonläufer und KSV-Fußball-Fan.

„Ich kandidiere für Die Linke, weil sie die extrem ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen bekämpft und sich konsequent gegen die Militarisierungs- und Aufrüstungspolitik stellt. Mit Blick auf die Planung fürs Henschel-Areal setze ich mich dafür ein, dass sich die Stadt an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert und nicht an den Renditeinteressen von Investoren. Und ich will bessere Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen wie Nord-Holland, Rothenditmold und Wesertor!“

 

 

 

 

 

 

Auf weiteren Plätzen kandidieren auf der Linken Liste für die StaVo:

13. Ria Bartsch (23) studiert Kunst und Deutsch auf Lehramt, ist im Vorstand der Linken aktiv

14. Calvin Schön (27) studiert soziale Arbeit, arbeitet im Betreuungsverein und führt gerne Haustürgespräche

15. Sophia Schönig (35) Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Migration & Antirassismus, engagiert sich gegen Diskriminierung und soziale Ungleichheit

16. Jürgen Klippert (58) erfahrener Arbeitswissenschaftler beim IG Metall-Vorstand

17. Nora Schmid (33) Nahost- und Politikwissenschaftlerin, arbeitet in der Gastronomie und im Linken Fraktionsbüro, engagiert sich für faire Mieten und eine sozialere Stadt

18. Walid Aitoutalamente (28) ist angehender Lehrer und aktiv bei „Wissen am Stern“

19. Luisa Sümmermann (42) Master für nachhaltige Stadtentwicklung, engagiert sich für die Verkehrswende und eine solidarische Stadt, arbeitet im Fraktionsbüro

20. Martin Gertenbach (55) ist Studienrat und überzeugter Gewerkschafter

21. Sabine Blattner (61) Fachpflegerin im Mehrgenerationenhospiz im Heilhaus, setzt sich für radikale Freundlichkeit, Gleichwürdigkeit und Solidarität im Alltag ein

22. Steven Lavan (60) gelernter Informatikkaufmann, derzeit für Die Linke in der StaVo aktiv, Schwerpunkte Soziales und Barrierefreiheit

23. Elida Danger (18) Schülerin, queere Aktivistin, Mitglied der Jugendorganisation solid

24. Axel Gabelmann (51) Sozialarbeiter, Wortkünstler und Betriebsrat, engagiert sich bei ver.di gegen Rassismus und Sozialabbau

25. Yasemin Sönmez (31) studiert Kindheitspädagogik (Inklusion) und engagiert sich u.a. für bezahlbares Wohnen

26. Kai Boeddingshaus (66) Geschäftsführer und erfahrener Kommunalpolitiker, vertritt Linke Positionen im Kasseler Magistrat

27. Franziska Müller (47) Professor*in für Internationale Entwicklung, lebt in Kassel, wo sie u.a. bei „Kassel postkolonial“ aktiv ist

28. Frank Redelberger (34) in der Lebensmittelindustrie als Maschinenbediener tätig, engagiert sich u.a. für gute Bildung und solidarische Gesundheitsversorgung

29. Astrid Bardenheuer (65) engagierte Frauenärztin

30. Milan Huhn (42) IG Metall-Gewerkschaftssekretär