Gemeinsam gegen Spaltung – unsere Stadt für alle
Die Linke ist in Kassel eine feste Größe. Wir bringen soziale und ökologische Themen voran, gegen die Koalition der Unbeweglichkeit. Wir sind fest verankert im Kasseler Stadtparlament, eng verbunden mit Initiativen und Organisationen, die sich für eine gerechte Stadt einsetzen.
Wir leben in bewegten Zeiten, auch Kassel verändert sich rasant: Die Mieten steigen, der Verkehr ist schlecht organisiert, Schulen und Kitas sind überlastet, die Klimakrise trifft besonders die ärmeren Stadtteile, viele haben Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Von Rechts wird Druck gemacht auf Menschen mit Migrationsgeschichte, fast die Hälfte der Menschen in Kassel.
Die AfD verbreitet Rassismus, die CDU lässt abschieben und die Unsicherheit für viele unserer Nachbar*innen steigt. Statt für ordentliche Besteuerung von riesigen Vermögen zu sorgen, wird Stimmung gemacht gegen Bedürftige.
Als Linke stehen wir immer an der Seite derer, die bedrängt, erpresst und schikaniert werden. Wie es ist, bleibt es nicht. Weltweit Krisen. Die Kommune, das ist der Ort, in dem wir zusammen kommen. Hier wird entschieden, wie unsere Schulen aussehen, wo es Spielplätze gibt, welcher Wohnraum entsteht und wie die Stadt in Zukunft aussieht.
Wir wollen
- Bezahlbar leben in Kassel – wohnen darf nicht arm machen!
- Eine Stadt, die für alle sorgt – kümmern statt kürzen!
- Kassel klimafreundlich und demokratisch – gegen Krieg und rechte Hetze!
Am 15. März Die Linke wählen und selbst aktiv werden. Zusammen schaffen wir unsere Zukunft! Diesmal kann jede*r wählen, denn es findet auch die Wahl zum Ausländerbeirat statt.
Bezahlbares Wohnen für alle!
Die eigenen vier Wände sind unser Schutzraum und entscheidend für die Lebensqualität. Doch die Mieten steigen und preiswerter Wohnraum ist knapp. Investoren und Mietenmafia profitieren von Wohnungsnot, auch in Kassel. Die Linke steht anasdfasdf der Seite der Mieter*innen und hilft konkret mit Mietwucher-App und Heizkosten-Check. Wir machen bundesweit und vor Ort Druck für einen allgemeinen Mietendeckel.
Für Kassel fordern wir:
• 100% Sozialwohnungsquote bei öffentlichen Bauprojekten
• die Stadt muss alle Möglichkeiten nutzen, um Mieter*innen zu schützen, auch vor Verdrängung und überhöhten Mieten
• mehr Personal zur schnellen Bearbeitung von Wohngeldanträgen
• nachverdichten und Leerstand nutzen, statt bauen auf der Wiese
• Förderung von gemeinschaftlichem und gemeinnützigem Wohnen
• Grund und Boden in öffentlicher Hand, Schluss mit dem Verkauf unserer Stadt
Klimagerechte Stadtentwicklung
Kassel braucht einen verbindlichen Plan zur Anpassung an die Folgen der Erderhitzung und für wirksamen Klimaschutz: bei jedem Bauprojekt, in jeder Straße, bei jeder Entscheidung. Wir stehen zum Ziel Klimaneutralität 2030.
Für Kassel fordern wir:
• Entsiegeln, wo es nur geht, wir brauchen Grünflächen statt Asphalt
• mehr öffentliche grüne Plätze mit Bäumen, Bänken und Spielgeräten
• Solarstrom-Anlagen auf alle geeigneten Dächern
• Energie- und Wärmewende ökologisch und sozial gestalten
Umweltfreundliche Mobilität für alle
Eine gerechte Verkehrswende stärkt Klimaschutz, Gesundheit und soziale Teilhabe. Dafür müssen wir Alternativen zum Auto unwiderstehlich machen. Teure Tickets und lange, unsichere Wege schließen viele aus.
Für Kassel fordern wir:
• kostenloses Sozialticket als ersten Schritt zum Nulltarif
• keine Strafanzeigen für Fahren ohne gültigen Fahrschein
• Schluss mit Subventionen für den Flughafen Kassel-Calden
• Ausbau von Bus, Bahn, Rad- und Fußwegen
• autofreie Innenstadt für mehr Lebensqualität
• barrierefreie Mobilität und verkehrsberuhigte Stadtteile
• Kreuzungen wie am Stern müssen sicher werden
Gute Arbeit und soziale Sicherheit
Wir stellen Kolleg*innen ins Zentrum und nicht Konzerninteressen. Die Stadt muss Vorreiterin sein, bei der Behandlung ihrer eigenen Beschäftigten, bei der Vergabe von Aufträgen und bei der Steuerung des industriellen Umbaus für langfristige Perspektiven in der Region.
Für Kassel fordern wir:
• mehr Personal zur Entlastung in Kitas, Klinikum und Bürgerbüro
• keine Aufträge an Unternehmen ohne Tarifvertrag
• ausgelagerte Arbeit (z. B. Reinigungsdienste) rekommunalisieren
• Transformationsplan mit den Gewerkschaften zur Sicherung von Arbeitsplätzen: für eine klimafreundliche, zivile Industrie statt Rüstungsproduktion
Gute Gesundheitsversorgung vor Ort
Wir brauchen eine öffentliche Daseinsvorsorge ohne Profitinteressen als Aufgabe der Kommune. Prävention ist die beste Medizin. Der Kinder-gesundheitsbericht von Kassel zeigt, dass Kinder in armen Stadtteilen wie Rothenditmold und Nord-Holland im Stich gelassen werden. Pflege ist selbst im städtischen Klinikum am Limit.
Für Kassel fordern wir:
• Aufbau von städtischen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in allen Stadtteilen
• Stärkung des Gesundheitsamtes mit mehrsprachigen, kultursensiblen Mitarbeiter*innen
• ein kommunales Geburtshaus, geführt von Hebammen
Kümmern statt kürzen!
Gerade in Zeiten bundesweiter Kürzungen ist es wichtig, dass die Kommune dagegen hält. Wir wollen eine sorgende Stadt mit Kultur und Orten der Gemeinschaft für Jung und Alt. Gerade weil viele in Kassel von Armut betroffen sind. Es fehlen nach wie vor Kita- und Ganztagsplätze, Schulgebäude bröckeln und es gibt kein einziges kommunales Pflegeheim mehr.
Für Kassel fordern wir:
• Kita- und Krippenplätze für alle Kinder in allen Stadtteilen, Schluss mit Gebührenerhöhung
• kostenlosetsts gesundes Mittagessen in Schulen und Kitas
• Sanierungsoffensive vor allem für Gesamt- und Berufsschulen
• flächendeckende Freizeitangebote, unabhängig vom Geldbeutel
• sichere Finanzierung der freien Kunst- und Kulturszene
• Gewerbesteuer erhöhen, statt an den Ärmsten sparen
Demokratie statt Rassismus und Militarisierung!
Wir lieben unser Stadtbild. Kassel ist geprägt von vielen Migrations-geschichten, Vielfalt und Weltoffenheit. Doch reaktionäre Kräfte gewinnen weltweit an Einfluss und zur Geschichte gehören auch die Morde an Halit Yozgat und Walter Lübcke. Wir wollen Kassel als eine Stadt, die Schutz bietet, Demokratie lebt und zum Frieden beiträgt. Eine Stadt für alle, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion. Keine Schikanen auf der Straße oder beim Amt. Und mehr demokratische Selbstbestimmung, unabhängig vom Pass.
Wir stehen für gelebte Demokratie:
• echte Bürger*innenbeteiligung statt Mitmachfallen
• transparente Entscheidungen statt Hinterzimmerpolitik
Wir stehen für Friedensstadt Kassel:
• nein zur Militarisierung, ja zum Zivilschutz
• kein Werben fürs Sterben, Kassel ist keine Bühne für Militärpropaganda
• Rüstungsbetriebe raus aus Wohngebieten
Wir stehen für klare Kante gegen Rechts:
• Abschiebungen aus Kassel verhindern, erst recht aus städtischen Behörden und Einrichtungen
• Ausbau der Migrationsberatung

