Kurzwahlprogramm in Einfacher Sprache

Einleitung

Dies ist das kurze Wahl-Programm von der Partei Die Linke für Kassel.
Wir erklären es in Einfacher Sprache.

Am 15. März kannst Du Die Linke wählen. 
Die Linke ist eine Partei.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen machen zusammen Politik.
Politiker sind Menschen.
Sie kümmern sich um das Zusammen-Leben von Allen.
Sie machen Regeln für das Zusammen-Leben.
Sie entscheiden was wichtig ist.
So sorgen Politiker dafür dass das Leben in der Gesellschaft gut funktioniert.
Du kannst auch selbst mitmachen.
Zusammen gestalten wir die Zukunft!

Dieses Mal kann Jede und Jeder wählen.  
Denn es gibt auch eine Wahl für den Ausländer-Beirat.
Ein Ausländer-Beirat ist eine Gruppe.
Die Gruppe setzt sich für Menschen ein die nicht aus Deutschland kommen.
Er sagt was Menschen aus anderen Ländern brauchen.
Der Ausländer-Beirat hilft dabei Probleme zu lösen.
Er gibt Tipps und Vorschläge an die Politik.

Die Linke hat Politiker im Stadt-Parlament von Kassel.
Das Stadt-Parlament entscheidet wichtige Sachen für Kassel.

Am 15. März ist Kommunal-Wahl.  
Wählen ist wichtig!
Bei der Kommunal-Wahl wählen die Menschen neue Politiker für Kassel.
Wenn Du wählst kannst Du mit-bestimmen.

In diesem Wahl-Programm erklären wir was die Partei Die Linke für die
Menschen in Kassel machen will.  
Du kannst uns helfen wenn Du uns wählst.

In den Stadt-Teilen gibt es auch einen Orts-Beirat. 
In vielen Orts-Beiräten kannst Du auch Die Linke wählen.
Der Orts-Beirat ist eine Gruppe von Politikern aus Deiner Nachbarschaft.
Sie kümmern sich um wichtige Sachen in Deinem Stadt-Teil.

Zum Beispiel:

  • Eine bessere Bus-Verbindung
  • Treff-Punkte für ältere Menschen
  • Ampeln für eine große Straße

Gemeinsam gegen Spaltung – Unsere Stadt für Alle

Wir sind Die Linke.
Wir setzen uns für viele Themen ein.

Zum Beispiel für:

  • Wohnen
  • Umwelt
  • Gesundheit
  • Arbeit
  • Mit-Bestimmung

Wir sind im Stadt-Parlament von Kassel und arbeiten mit vielen Gruppen
zusammen.

Wir wollen dass alle Menschen in Kassel gut zusammen leben

Kassel verändert sich sehr schnell.  
Die Mieten werden immer teurer.
Viele Menschen finden keine Wohnung die sie bezahlen können.
Viele Menschen haben Angst ihre Arbeit zu verlieren.

Der Verkehr ist oft ein Problem.  
Viele Busse und Bahnen sind überfüllt.
Das heisst: Es sind zu viele Menschen in der Bahn.

Schulen und Kinder-Gärten haben zu wenig Plätze.  
Das bedeutet: Viele Kinder können nicht in die Schule oder den Kinder-Garten
gehen in die sie möchten.

Das Klima verändert sich.
Die Erde wird immer wärmer.
Das nennt man Klima-Krise.
Die Klima-Krise betrifft Menschen in armen Stadt-Teilen besonders stark.

In Kassel leben viele Menschen aus anderen Ländern.
Viele dieser Menschen fühlen sich unsicher.

Es gibt rechte Parteien.  
Diese Parteien sind gegen das Zusammen-Leben aller Menschen in Kassel.
Sie sind zum Beispiel gegen Menschen aus anderen Ländern.
Sie sind zum Beispiel gegen Menschen mit Behinderung.
Die CDU sagt: nicht alle Menschen sollen hier wohnen.

Große Vermögen werden nicht richtig besteuert.  
Und arme Menschen bekommen wenig Hilfe.
Die Linke hilft Menschen die Probleme haben.
Wir helfen Menschen die bedroht oder schlecht behandelt werden.

Krisen gibt es überall auf der Welt.  
Die Stadt Kassel ist der Ort an dem wir zusammen leben und entscheiden.
Hier bestimmen wir wie Schulen aussehen.
Hier bestimmen wir wo Spiel-Plätze gebaut werden.
Hier bestimmen wir wie neue Wohnungen entstehen.
Hier bestimmen wir wie Kassel in Zukunft sein soll.

Wir wollen:

  • Wohnungen müssen bezahlbar sein.
  • Niemand soll durch Miete arm werden
  • Kassel soll für alle da sein.
  • Die Stadt soll helfen, nicht sparen!
  • Kassel soll freundlich zum Klima und gerecht sein.
  • Wir wollen keinen Krieg und keine rechte Hetze.

Bezahlbares Wohnen für alle!

Jeder Mensch braucht eine Wohnung.
Eine Wohnung ist wichtig für unser Leben.
Zu Hause fühlen wir uns sicher.
Doch viele Wohnungen sind zu teuer.
Ein günstiges Zuhause ist schwer zu finden.
Das nennt man Wohnungsnot.
Auch in Kassel gibt es zu wenige bezahlbare Wohnungen.

Die Linke will den Menschen helfen die eine Wohnung brauchen.
Die Linke hilft mit einer Internet-Seite.
Die Seite heißt: Mietwucher-App.
Mit der Seite kannst Du prüfen ob Deine Miete zu hoch ist.
Eine Miete ist was Du für Deine Wohnung bezahlst.
Die Linke hilft auch mit dem Heizkosten-Check.
Der Heizkosten-Check ist eine Internet-Seite.
Mit der Seite kannst Du Deine Heizkosten prüfen.

Die Linke will dass Mieten wenig steigen.
Deswegen fordert Die Linke einen Mieten-Deckel.
Ein Mieten-Deckel ist ein Gesetz.
Das Gesetz stoppt hohe Miet-Erhöhungen.
Wir fordern den Mieten-Deckel in Kassel und in ganz Deutschland.

Die Linke will:

  • Bei allen neuen Häusern die die Stadt baut sollen nur Sozialwohnungen
    entstehen.

Sozialwohnungen sind günstige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld.

  • Die Stadt soll alles tun damit Mieter nicht aus ihren Wohnungen müssen.
  • Die Stadt soll helfen wenn die Miete zu hoch ist.
  • Mehr Mitarbeiter sollen Anträge auf Wohngeld schneller bearbeiten.
  • Wohngeld ist Geld vom Staat für Menschen die ihre Miete nicht allein zahlen
    können.
  • Es sollen mehr Wohnungen gebaut werden wo schon Häuser stehen.
  • Leerstehende Häuser sollen benutzt werden.
  • Es sollen keine neuen Flächen auf der Wiese bebaut werden.
  • Menschen sollen gemeinsam wohnen können.
  • Gemeinnütziges Wohnen soll unterstützt werden.

Das bedeutet: Menschen wohnen günstig und helfen sich gegenseitig.

Die Stadt soll die Grundstücke behalten.
Auf Grundstücken stehen zum Beispiel Häuser.
Grundstücke dürfen nicht verkauft werden.
So bleibt Kassel unsere Stadt.

Klimagerechte Stadtentwicklung
Das Thema ist: Wie machen wir die Stadt Kassel besser für das Klima.
Die Erde wird immer wärmer.
Das nennt man auch: Klima-Krise.
Deshalb gibt es starke Regen Hitze oder Trockenheit.
Kassel muss sich an diese Veränderungen anpassen.
Dafür braucht Kassel einen Plan.

Wir wollen immer auf den Klimaschutz achten.

Wir haben ein Ziel:
Kassel soll bis zum Jahr 2030 klima-neutral werden.
Das bedeutet: Kassel soll kein schädliches Gas mehr ausstoßen.

Wir fordern für Kassel:

  • Wir wollen weniger versiegelte Flächen.

Das heißt: Weniger Beton oder Asphalt.
Mehr Wiesen Bäume und Natur.

  • Wir wollen mehr öffentliche grüne Orte.

Dort sollen viele Bäume stehen.
Dort soll es Bänke zum Ausruhen und Spielplätze geben.

  • Wir wollen Solar-Anlagen auf allen passenden Dächern.

Solar-Anlagen machen Strom aus Sonnenlicht.

Diese Punkte sind wichtig für Kassels Zukunft.

Gute Gesundheits-Versorgung in Kassel

Alle Menschen in Kassel müssen gesund bleiben.
Dafür ist eine gute Gesundheits-Versorgung wichtig.
Die Stadt soll für gute Versorgung sorgen.
Die Stadt soll nicht an der Gesundheit Geld sparen.

Vorbeugen ist wichtig.
Vorbeugen heißt: Krankheiten verhindern bevor sie kommen.
Vorbeugen ist die beste Medizin.

Kinder in Kassel brauchen Hilfe.
Ein Bericht zeigt:
Kinder in armen Teilen von Kassel bekommen nicht genug Hilfe.
Zum Beispiel in den Stadtteilen Rothenditmold und Nord-Holland.
Das ist nicht gut.

Auch die Krankenpflege hat Probleme.
Zum Beispiel im städtischen Krankenhaus.
Die Pflegekräfte müssen sehr viel arbeiten.
Die Arbeit wird zu viel.

Wir fordern für Kassel:

  • Es soll in jedem Stadtteil ein Gesundheitszentrum geben.

Da bekommen alle Menschen Hilfe.

  • Es sollen auch Pflegeeinrichtungen entstehen.
  • Das Gesundheitsamt in Kassel soll mehr Unterstützung bekommen.
  • Die Mitarbeiter dort sollen viele Sprachen sprechen.
  • Die Mitarbeiter sollen auf die Wünsche von Menschen achten.

Es soll ein Geburtshaus in der Stadt geben.
Im Geburtshaus helfen Hebammen Menschen bei der Geburt.
Hebammen sind Frauen die bei der Geburt helfen.

Kümmern statt kürzen!

Viele Städte und Gemeinden sparen gerade Geld.
Die Bundesregierung kürzt Geld überall.
Aber die Stadt Kassel soll nicht kürzen.
Die Stadt Kassel soll sich kümmern.

Wir möchten eine Stadt in der sich alle Menschen wohlfühlen.
In der Stadt Kassel soll es Orte für Alle geben.
Es soll Orte für Kinder Jugendliche und alte Menschen geben.
Es soll Kultur geben.
Kultur heißt: Theater Musik und andere Veranstaltungen.

Viele Menschen in Kassel sind arm.
Sie haben wenig Geld.
Darum muss die Stadt besonders helfen.

Es gibt zu wenig Plätze in Kinder-Gärten.
Das heißt: Es gibt zu wenig Betreuung für Kinder.

Viele Gebäude von Schulen sind alt und kaputt.
In Kassel gibt es kein städtisches Pflege-Heim mehr.
Das heißt: Es gibt zu wenig Hilfe für alte Menschen.

Die Linke will:

  • Es soll in jedem Stadt-Teil genug Kinder-Garten-Plätze für alle Kinder geben.
  • Die Gebühren für Kinder-Gärten sollen nicht steigen.

Gebühren sind Geld das die Eltern bezahlen müssen.

  • Kinder sollen in Schulen und Kinder-Gärten kostenlos gesundes Essen
    bekommen.

Kostenlos heißt: Eltern müssen kein Geld dafür zahlen.

  • Die alten und kaputten Schulen sollen schnell repariert werden.
  • Es soll überall Freizeit-Angebote geben.

Zum Beispiel Sport, Spielplätze oder Jugendtreffs.

Egal, ob die Eltern viel oder wenig Geld haben.

  • Kunst und Kultur sollen genug Geld bekommen.
  • Die Gewerbesteuer soll steigen.

Das ist eine Steuer für Firmen.
Das bringt mehr Geld für die Stadt.

Umweltfreundliche Mobilität für alle

Alle Menschen sollen sich umweltfreundlich bewegen können.
Zum Beispiel:
Zu Fuß
mit dem Fahrrad

mit dem Bus
mit der Bahn
Das hilft dem Klima.
Das macht Menschen gesünder.
So können alle Menschen besser am Leben in der Stadt teilnehmen.

Wir wollen dass weniger Menschen das Auto nutzen.
Wir wollen  dass Bus und Bahn für Alle besser sind.
Bus und Bahn dürfen nicht zu teuer sein.
Die Wege mit Bus und Bahn müssen sicher und einfach sein.
Auch für Menschen mit Behinderung.
Jetzt können viele Menschen Bus und Bahn nicht nutzen.
Das ist unfair!

Die Linke will:

  • Wir wollen ein kostenloses Ticket für arme Menschen.

Das nennt man Sozialticket.

Später sollen Alle kostenlos Bus und Bahn fahren.

  • Wir wollen keine Strafe für Menschen die ohne Ticket fahren.
  • Wir wollen kein Geld mehr für den Flughafen Kassel-Calden ausgeben.
  • Wir wollen dass Bus und Bahn öfter und pünktlich fahren.
  • Wir wollen mehr Radwege.
  • Wir wollen mehr Wege für Menschen die zu Fuß gehen.
  • Wir wollen dass keine Autos mehr in der Innenstadt fahren.

So wird die Stadt ruhiger und schöner.

Alle Menschen sollen Bus und Bahn benutzen können.
Auch Menschen mit Behinderung oder mit Kinderwagen.
Man nennt das barrierefrei.
Die Stadtteile sollen ruhig und sicher für alle sein.
Kreuzungen wie am Stern müssen sicherer werden.
Alle sollen sich dort ohne Angst bewegen können.

Gute Arbeit und soziale Sicherheit

Wir kümmern uns um die Menschen die bei uns arbeiten.
Wir finden: Die Wünsche der Firmen sind nicht am Wichtigsten.
Die Stadt soll für andere Städte ein gutes Beispiel sein.

Das bedeutet:
Die Stadt muss gut mit den eigenen Mitarbeitenden umgehen.
Die Stadt muss fair sein, wenn sie Firmen beauftragt.
Die Stadt soll den Umbau der Fabriken gut planen.
Damit haben die Menschen in der Region auch in Zukunft Arbeit.

Wir wünschen uns für Kassel:

  • Mehr Personal in Kinder-Gärten im Krankenhaus und im Rathaus.

So haben die Mitarbeitenden und die Menschen weniger Stress.

  • Die Stadt soll nur Firmen Aufträge geben die gute Löhne zahlen.
  • Die Stadt soll Arbeiten selber machen die bisher andere Firmen gemacht
    haben.

Zum Beispiel Putz-Arbeiten.

Das nennt man: rekommunalisieren.

Wir wollen einen Plan für die Zukunft.
Die Stadt soll mit den Gewerkschaften sprechen und zusammen planen.
Eine Gewerkschaft hilft den Menschen in ihrer Arbeit.
Sie sorgt dafür dass die Arbeit besser wird.
So können Arbeitsplätze sicher werden.

Wir möchten:
Fabriken sollen umweltfreundlich arbeiten.
Die Fabriken sollen Dinge für den Frieden herstellen.
Sie sollen keine Waffen bauen.

Demokratie statt Rassismus und Militär.

Wir lieben unsere Stadt Kassel.
In Kassel leben viele verschiedene Menschen.
Viele Menschen kamen aus anderen Ländern.
Deshalb gibt es in Kassel viele verschiedene Geschichten.

Kassel ist eine Stadt mit vielen Kulturen.
Kassel soll offen für alle Menschen sein.

In der Welt gibt es aber auch Probleme.
Manche Menschen sind gegen andere Menschen.

Zu Kassel gehören auch traurige Dinge.
Zum Beispiel wurden Halit Yozgat und Walter Lübcke ermordet.
Darüber sprechen wir offen.

Wir wollen dass Kassel ein sicherer Ort ist.

Kassel soll Demokratie leben.
Das bedeutet: Alle Menschen sollen mit-bestimmen dürfen.
Kassel soll zum Frieden beitragen.

Wir wollen dass sich alle Menschen wohlfühlen.

Alle sind willkommen.
Egal woher sie kommen.
Egal welches Geschlecht sie haben.
Ega an was sie glauben.
Niemand soll auf der Straße oder im Amt schlecht behandelt werden.

So leben wir Demokratie!

Alle Menschen können mitbestimmen.
Keine Menschen sollen ausgeschlossen werden.
Entscheidungen treffen wir gemeinsam offen und ehrlich.
Alle wissen wie und warum wir etwas entscheiden.

Kassel soll eine Stadt des Friedens sein.

Wir wollen keinen Krieg.

Wir wollen dass Menschen geschützt werden.
Wir wollen kein Militär in Kassel.
In Kassel soll niemand Werbung für das Militär machen.
Firmen die Waffen herstellen sollen nicht in Wohngebieten sein.

Wir wollen keine Abschiebungen aus Kassel.
Das bedeutet:
Vor allem nicht aus städtischen Ämtern und Einrichtungen.
Wir wollen mehr Beratung für Menschen die neu nach Kassel kommen.

Hilf uns am 15. März.
Wähle die Partei Die Linke in Kassel.

Kurzwahlprogramm_Einfache Sprache

Dieses Wahlprogramm in Einfacher Sprache entstand mithilfe des KI-Tools für Einfache Sprache des FC St. Pauli